"Überwundene Angst bringt Freiheit und Verantwortung" – Stefanie Rösch, 2013

Posts zum Tag "Hilflosigkeit"

Leserfrage: Der Staat verweigert die Hilfe. Haben Sie einen Tipp?

11.03.2018 Veröffentlicht von Leserfragen, Strategien 2 Kommentare

Meiner Freundin und ihrem Sohn wurden trotz ihrer Hilferufe an Ärzte, Behörden, Polizei, Sozialpsychiatrischen Dienst, etc. nicht geholfen, so dass die psychische Erkrankung ihres Sohnes eskalierte. Meine Freundin wurde mit mehreren Stichen schwer verletzt und überlebte nur knapp.
Seitdem wird sie nur „hin u. her geschoben“ von Tagesklinik zu Tagesklinik, von Behördenforderungen erdrückt und inzwischen mit dem xten Medikament ruhiggestellt.
Sie ist ein vollkommen anderer Mensch geworden: depressiv, gestresst, bekommt nichts mehr auf die Reihe, erträgt die Menschen nicht mehr, hat kein Vertrauen mehr, geht nicht mehr raus (auch mit ihrem Hund nicht), ist stress-, licht- u. lärmempfindlich und macht sich Riesensorgen um ihren Sohn, mit dem sie sich immer gut verstanden hat. Sie war immer sehr stolz auf ihren Sohn, weil er seine Schule, Ausbildung mit sehr gut abschloss, Sport trieb, immer zuverlässig war.
Wir haben schon mehrmals versucht einen Traumatherapeuten zu bekommen, aber hier ist das wohl ein Riesenproblem.
Meine Freundin muss nun zur REHA. Die stationäre Traumatherapie hat man ihr trotz Widerspruch abgelehnt. Nun soll sie vom Versorgungsamt aus eine Medizinische Badekur machen. Ich kann es nicht fassen. Wir haben das Gefühl, das Thema wird gemieden. Es interessiert die nur, dass meine Freundin „wieder arbeitsfähig“ werden soll.
Aber meine Freundin ist ein Wrack mit nicht nur äußerlichen schlimmen Verletzungen und Narben, sondern mit vor allem inneren Verletzungen u. Narben. Sie hat  nun wieder das Gefühl, das nicht geholfen wird. Inzwischen geht sie finanziell den Bach runter. Sie hat wegen dem Ereignis ihren Job verloren und ist seit fast 3 Jahren krankgeschrieben. Das  Versorgungsamt bezweifelt ihren Krankheitszustand und zahlt nur 30% Beschädigtenrente. Das sind 138€. HARTZ 4 fordert, dass sie in eine kleinere Wohnung umzieht. Das Sozialamt fordert ihre alleinerziehende Tochter auf, für ihre Mutter zu zahlen. Die Verfahren laufen noch, aber es geht nicht vorwärts.
Was soll man da noch von dem „Sozialstaat“ halten? Das alles hilft meiner Freundin nicht gesund zu werden oder das Erlebte zu verarbeiten!!  Haben Sie einen TIPP für uns?

Lieber Leser,

in so einer Situation und aus dieser Entfernung einen Tipp zu geben ist sicher nicht möglich.

Aber ich höre Ihren Ärger, um nicht zu sagen die Wut über diese Hilflosigkeit. Es entsteht so sehr der Eindruck, dem Staat ausgeliefert zu sein und keine oder nicht die richtige Hilfe zu bekommen. Mit dieser Wut ist es nicht gut möglich, eine gute Unterstützung zu sein. Weil diese Wut aus der Hilflosigkeit entspringt und die Ohnmacht für Sie beide nur verstärkt.

Aus meiner Erfahrung braucht es jemanden, der daran glaubt, dass es wieder gut werden kann. Jemand der, so wie Sie es hier machen, indem Sie mir schreiben, nach Lösungen suchen. Es braucht jemanden der durchhält, wenn der andere nicht mehr kann.

Den besten „Tipp“, den ich habe, ist nicht aufzugeben und weiter nach einem Therapieplatz zu suchen.

Ich höre das immer wieder, dass Behörden noch nicht ausreichend über die Folgen von Gewalterfahrungen informiert sind. Dass Behörden nicht helfen. Dass Ärzte nicht ausreichend erkennen, was Trauma mit einem betroffenen Menschen macht und welche Unterstützung es braucht.

Ich begleite Menschen, denen es ähnlich geht. Meine Erfahrung ist, dass es schon hilft, sich nicht darauf zu konzentrieren, was nicht möglich ist, wie zum Beispiel die Dauer von gerichtlichen Verfahren zu beschleunigen. Sondern sich ganz darauf zu konzentrieren, wo es weitere oder andere Hilfe gibt und was im Alltag vielleicht schon funktioniert. Sich darauf zu konzentrieren, was möglich ist. Je mehr wir darüber nachdenken, was alles nicht ist und wo uns übel mitgespielt wurde, desto mehr denken wir über Dinge nach, die uns ohnmächtig machen. Wir können es nicht ändern, weil es vorbei ist. Wir können die Vergangenheit nicht ändern. Indem wir über Dinge nachdenken, die wir nicht ändern können, machen wir uns selbst ohnmächtig.

Wenn wir oft genug Ohnmacht erleben, geben wir irgendwann auf und glauben, wir wären allem in unserem Leben hilflos ausgeliefert. Aber das stimmt so nicht. Die meisten Dinge in unserem Leben können wir selbst entscheiden. Es geht darum, sich das wieder bewusst zu machen.

Ich kenne da eine sehr beeindruckende junge Dame. Der ist es gelungen, mit einer ganz einfachen Übung und einem eisernen Willen innerhalb von vier Wochen den Schritt aus der Ohnmacht zu machen. Sie lebte in der Vorstellung, dass sowieso nur die anderen über sie bestimmen, was zu einem großen Teil wahr war, weil sie noch minderjährig war. Sie stellte sich jeden Tag die Frage, wofür es sich zu leben lohnt, wo sie doch sowieso keinen Einfluss auf ihr Leben hat. Es war jeder Tag eine Frage zwischen Suizid und weitermachen, weiter vor sich hinleben ohne echte Freude. Was sie am Leben gehalten hat, war ihr Glaube an Gott.

Und dann hat sie angefangen eine einfache Übung zu machen. Jeden Morgen ist sie aufgestanden und hat 20 Dinge aufgeschrieben, die sie entscheiden kann. Etwa so:

  1. Ich kann entscheiden, ob ich aufstehe oder nicht.
  2. Ich kann entscheiden, ob ich etwas esse und trinke oder nicht.
  3. Ich kann entscheiden, ob ich dusche oder nicht.
  4. Ich kann entscheiden, mit wem ich Kontakt haben will oder nicht.
  5. Ich kann entscheiden, ….

Jeden Tag 20 dieser Sätze. Nach 4 Wochen jeden Tag einen Satz mehr. Am Ende, nach drei Monaten waren es viele Sätze. Aber schon nach vier Wochen hatte Ihre Einstellung zum Leben sich geändert. Es hat mich sehr berührt als sie sagt: „Am Anfang dachte ich, Sie sind bescheuert. Aber jetzt, nach 4 Wochen kann ich sagen, dass Suizid kein Thema mehr ist. Ich weiß jetzt, dass ich leben will und mein Leben mitbestimmen kann.“

Es ist nicht alles gut. Und es ist noch ein langer Weg mit all den Folgen der Gewalt. Aber jetzt ist sie auf dem Weg und kann es selbst spüren und sieht jetzt auch, wo es hilfreiche Unterstützung gibt.

Vielleicht geht es nicht darum, dass niemand hilft oder man nicht die Hilfe bekommt, die man denkt, dass man sie braucht. Vielleicht geht es darum, den Rechtanwalt seinen Job machen zu lassen, nur zu reagieren, wenn es nötig ist und sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man selbst entscheiden kann.

Zum Beispiel können Sie sich über diesen Blog selbst informieren, woher die Symptome und die Ängste nach einer belastenden Lebenserfahrung kommen und was Sie dagegen tun können (PTSD).

Das gleiche gilt für Ihre Freundin. Lernen Sie gemeinsam über den Blog, so gut das möglich ist, woher die Beschwerden der belastenden Erfahrung kommen und was Sie schon dagegen tun können (Sicherer Ort, Hier und Jetzt), bis Sie einen geeigneten Therapieplatz gefunden haben. Einen geeigneten Therapieplatz können Sie über den PID  suchen.

Dazu können Sie sich beide wieder bewusst machen, was Sie alles entscheiden können. Sie können sich wieder darauf konzentrieren, wo Sie Einfluss auf ihr Leben haben. Die oben beschriebene Übung kann Ihnen dabei helfen.

Ich hoffe sehr, dass es Ihnen gelingt, sich von der Ohnmacht durch das Verhalten anderer und die Betrachtung der Vergangenheit abzuwenden und sich den Dingen im Leben zuzuwenden, die Sie beide selbst gestalten können.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft für Ihren Weg.

 

Psychologie und Film: Batman Begins, 3 – Über Gerechtigkeit und Rache

04.02.2014 Veröffentlicht von Psychologie und Film 0 Kommentare

Jahre später, Bruce ist erwachsen, kommt es zu einer Anhörung, durch die der Mörder seiner Eltern vorzeitig aus der Haft entlassen werden soll, weil er bereit ist, gegen die Unterwelt auszusagen. Bruce will sich an dem Täter rächen. Jedoch kommt ihm ein gedungener Mörder zuvor. Rachel, seine Freundin aus Kindertagen, arbeitet inzwischen für die Staatsanwaltschaft. Sie begleitet ihn zu der Anhörung. Als Bruce ihr auf dem Heimweg gesteht, dass er den Mörder umbringen wollte, ist Rachel entsetzt, weil er Rache will. Bruce ist der Auffassung: „Manchmal sind Gerechtigkeit und Rache das Gleiche.“ Doch Rachel erklärt ihm: „Bei Gerechtigkeit geht es um Harmonie. Bei Rache geht es darum, dass man sich selbst gut fühlt. Die Kriminellen der Stadt zerstören alles, wofür Deine Eltern standen. Dein Vater würde sich dafür schämen, dass Du Dich rächen wolltest.

Bruce hat das passende Gefühl: Wut auf den Täter, der ihm den Verlust seiner Eltern aufgezwungen hat. Der Täter, der mit seinem Mord die Grenze überschritten hat und hinter die Linie zurück verwiesen werden muss – abgewehrt werden darf. Das ist das passende Gefühl für die Situation des Angriffs. Da war Bruce aber noch zu klein und musste ohnmächtig zuschauen.

Jetzt, erwachsen hat er die körperliche Kraft und Möglichkeit, diesem Gefühl einen Ausdruck zu verleihen und will dies tun, indem er den Täter ermordet. In der Bedrohungssituation wäre es eine legitime Reaktion gewesen, Notwehr. Er hätte den Mörder zu seinem Schutz (Notwehr) oder zum Schutz seiner Eltern (Nothilfe) töten dürfen. Zumindest nach deutschem Recht.

Das Schicksal will es anders und Bruce wird um diese Möglichkeit betrogen, weil der Mörder von der Unterwelt ermordet wird – die Angst hat – weil er das Schweigen brechen will! Jetzt gibt es kein Ventil mehr für seine Wut, keine Möglichkeit mehr, sich besser zu fühlen. Die Rache als Möglichkeit, das eigene Schuldgefühl zu befrieden, wurde ihm genommen. Damit verschwand auch die Möglichkeit zur Sühne: Nach dem Mord am Täter selbst ins Gefängnis zu gehen und dort dafür zu bezahlen, dass er als kleiner Junge seine Eltern nicht retten konnte. So seltsam funktioniert unser Denken und so stark ist die Spannung, die Hilflosigkeit und Ohnmacht machen, dass wir unter allen Umständen versuchen, diese Spannung zu reduzieren. Wenn es sein muss mit Rache.

Seine Freundin Rachel bringt es für ihn auf den Punkt: Bei Gerechtigkeit geht es um Harmonie, bei Rache darum, sich gut zu fühlen. Rache, um eigene Schuldgefühl zu befrieden, einen Ausgleich zu schaffen auf der Ebene von Auge um Auge. Das Leben der Eltern mit dem Leben des Täters zu bezahlen. Damit, so denkt Bruce, könnte die Harmonie wieder hergestellt werden. Das könnte so sein, bräuchte es dafür nicht wieder einen Mord, der weitere Opfer produziert und damit weiteres Ungleichgewicht.

Echte Harmonie kann nur hergestellt werden, wenn jeder die Verantwortung für sein Leben und sein Handeln übernimmt. Das ist es, was die meisten Opfer wollen, dass der Täter echte Verantwortung übernimmt, dass er sich der Strafverfolgung stellt, gesteht und für die Konsequenzen seines Handelns, z.B. Kosten für Therapie, einsteht. Dann könnte echte Harmonie hergestellt werden und ich glaube, die meisten Leute würden das als gerecht empfinden.

Da Täter so aber nicht sind, braucht es einen Staat, der für Recht sorgt, auch wenn es dabei selten um Gerechtigkeit geht.

Aber was Bruce wirklich trifft, ist nicht die andere Haltung gegenüber Rache und Gerechtigkeit, die Rachel hat, sondern ihre Aussage, dass Bruce´ Vater sich für ihn schämen würde. Da Bruce sich sowieso schon schuldig fühlt, liegt es nahe, dass er ihr glaubt, sein Vater sehe in ihm einen Versager, der unfähig war, ihn zu retten. Rachel schlägt hier eine tiefe Wunde, die Bruce´ weiteres Leben formen wird.

Welche Sätze haben Sie gehört, die Ihr weiteres Leben beeinflusst haben?

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Link zum Film auf IMDB.com, der meist englischsprachigen größten Filmdatenbank.
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Von Christopher Nolan und David S. Goyer auf IMDB.com

Her mit der Ohnmacht! – Über den Sinn und Unsinn von Schuldgefühlen

25.01.2014 Veröffentlicht von Erklärungsmodelle 0 Kommentare

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wozu Schuldgefühle gut sind? Für Sie sind diese Gedanken und Gefühle lästig und störend, aus psychologischer Sicht sind sie eine Überlebensstrategie und erfüllen eine wichtige Funktion. Sie geben uns Sicherheit.

Sicherheit, werden Sie fragen? Ja, Sicherheit. Wenn Sie Sich für etwas schuldig fühlen, dann glauben Sie doch, dass Sie etwas Negatives zu verantworten haben. Oder? Wenn Sie Sich schuldig fühlen, dann glauben Sie doch, etwas Negatives bewirkt zu haben, es ausgelöst, es irgendwie gemacht zu haben.

Wenn Sie etwas gemacht haben, dann haben Sie doch entschieden, es zu machen, oder nicht? Wenn Sie es entschieden haben, können Sie auch entscheiden, es nicht mehr zu tun. Das bedeutet, wenn Sie etwas Negatives verursacht haben, für das Sie Sich dann schuldig fühlen, dann können Sie in Zukunft entscheiden, es nicht mehr zu tun.

Und das bedeutet, wenn Sie Sich entscheiden, etwas nicht mehr zu tun, dass dann das Negative auch nicht mehr passieren kann.

Alles logisch soweit, oder?

Ein Beispiel: Wenn Sie in einer Bank arbeiten und zum Geburtstag eines Familienmitglieds wollen, werden Sie einen Kollegen fragen, ob er Ihre Schicht an der Kasse übernehmen kann. Der Kollege sagt zu und einen Tag später erfahren Sie, dass die Bank überfallen und Ihr Kollege dabei schwer verletzt wurde.

Viele Betroffene in ähnlichen Situationen glauben, dass Sie am Unglück des Kollegen schuld sind. Sie fühlen Sich, als hätten Sie ihn selbst und eigenhändig verletzt. Sie glauben, wenn Sie nicht gefragt hätten, die Schicht zu tauschen, dass dann nichts passiert wäre.

Der Denkfehler besteht nur darin, dass all das nicht passiert wäre, wenn der Bankräuber entschieden hätte, den Banküberfall nicht zu machen. Das allein ist die Ursache dafür, dass der Kollege verletzt wurde. Dass es den Kollegen erwischt hat, war Zufall, wären Sie dagewesen, hätte es Sie erwischt oder vielleicht eine andere Person. Allein der Bankräuber hätte verhindern können, dass niemand zu Schaden kommt, indem er den Raub gar nicht erst unternommen hätte.

Es gibt viele Beispiele, in denen wir glauben – man kann schon fast sagen, uns einbilden – etwas bewirkt zu haben, auf das wir keinerlei Einfluss hatten. Immer dann, wenn Sie Sich schuldig fühlen, sollten Sie gut prüfen, ob Sie es tatsächlich hätten verhindern können und wer die echte, unmittelbare Ursache für etwas gesetzt hat.

Wenn es kein Unfall ist, dann ist es immer der Täter, der die volle Verantwortung für die Folgen seines Tuns hat.

Aber unser Bedürfnis nach Sicherheit und Kontrolle (Grundbedürfnisse) ist so groß, dass wir uns lieber schlecht, schuldig fühlen, weil wir uns einbilden, etwas verursacht zu haben, auf das wir keinen Einfluss hatten, als zu akzeptieren, dass es Dinge im Leben gibt, denen wir ohnmächtig ausgeliefert sind.

Üben Sie Sich darin zu akzeptieren, dass Ohnmacht zum Leben dazu gehört. Ja, wir haben Einfluss auf unser Leben. Ich stelle mir immer vor, dass ich in 80% meiner Lebenssituationen beeinflussen kann, wie diese Situationen verlaufen. Wahrscheinlich ist auch diese Annahme noch ziemlich „größenwahnsinnig“.

Aber bei 80% Kontrolle, gibt es eben auch 20% Ohnmacht. Und immer, wenn mir eine Situation begegnet, die schlecht läuft, prüfe ich gut, ob ich es wirklich hätte beeinflussen können oder aber diesmal eine 20%-Ohnmacht-Situation erlebe. So muss ich mich nicht dauerhaft schuldig fühlen für etwas, auf dass ich nie Einfluss hatte, sondern muss für die Dauer der Situation aushalten, dass ich keinen Einfluss habe. Das ist auch unangenehm, aber weniger größenwahnsinnig und dauert deutlich kürzer. Denn wenn die Ohnmachts-Situation vorbei ist, kann ich wieder Einfluss nehmen. Dann kann ich wieder für meine Sicherheit sorgen und mich gut dabei fühlen.

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