„Überwundene Angst bringt Freiheit und Verantwortung“ – Stefanie Rösch, 2013

Posts zum Tag "Vier Seiten einer Nachricht"

4SeN: Du stellst Dich nur an.

10.10.2014 Veröffentlicht von Kommunikation 0 Kommentare

Danke für diesen Satz an eine Leserin des Blogs.

Ich kenne den Satz im Zusammenhang mit der Situation, dass eine Person über längere Zeit krank oder schlecht drauf ist und der Partner anzweifelt, dass die kranke Person alles unternimmt, um wieder fit zu werden.

In meinem Empfinden steht dahinter vor allem die Erfahrung, dass der Sprecher des Satzes selbst keine Hilfe bekommen hat oder ihm oder ihr nicht geglaubt wurde, als es ihr oder ihm nicht gut ging. Jetzt geben sie diese Erfahrung weiter, anstatt zu geben, was sie selbst gerne gehabt hätten. Neid ist wohl der Grund dafür.

Hier eine mögliche Analyse der vier Ebenen:

4SeN_DuStellstDichNurAn

Je nachdem, was Sie hören oder hören wollen, können Sie antworten:

Sachebene: Stimmt nicht. Das ist eine Unterstellung.

Appell: Ich tue, was ich will und auf meine Weise.

Gefühle: Wenn Du ein Problem damit hast, dass es mir nicht gut geht, ist das DEIN Problem. Oder: Ich kann nachvollziehen, dass Du frustriert bist. Das geht mir genauso, ich fände es auch gut, wenn es mir besser ginge.

Beziehung: Wenn es für mich so einfach wäre, würde ich es ändern. Aber ich bin ich und Du bist Du. Also lass es mich in meiner Zeit und auf meine Weise machen. Wenn Du mich dabei so unterstützt, wie ich es brauche, dann geht es vielleicht schneller. Oder: Erstaunlich, dass Du besser weißt, wie es mir geht und was ich denke und fühle. Oder: Es ist Dein Problem, wenn Du mir nicht glaubst, dass es mir schlecht geht.

Sie sehen, es gibt wie immer mehrere Möglichkeiten zu hören und entsprechend zu antworten. Entscheiden Sie selbst, welche diejenige Antwort ist, die für Sie am hilfreichsten ist.

4SeN: Du bist selbst schuld, dass ich …. Dich verletze.

16.03.2014 Veröffentlicht von Kommunikation 0 Kommentare

Noch ein typischer Tätersatz, noch eine Lüge, die dazu gedacht ist, dem Opfer Schuldgefühle zu machen und es dadurch daran zu hindern, Hilfe aufzusuchen und sich zu wehren. Natürlich soll dieser Satz auch Angst vor der angedrohten Konsequenz machen.

Hier eine mögliche Analyse der vier Ebenen dazu:

4SeN_SelbstSchuldSchauen Sie sich diesen Satz gut an!

Sachebene: Der Täter gibt Ihnen die Verantwortung für sein Handeln. Gerade so als hätten Sie ihm gesagt „Bestraf mich“ und er hätte diesen Befehl nur ausgeführt. Aber dem war ja nicht so, oder? Sie haben nicht gesagt „Verletz mich!“ oder „Nimm mir die Kinder weg“ oder sonst irgendeine Drohung, die hinter dem Komma steht. „Du bist selbst schuld, dass ich Dich bestrafen muss.“
Wenn Sie verantwortlich dafür wären, dass der Täter Sie bestraft, dann könnten Sie ja auch entscheiden, dass er das nicht macht. Denn entweder Sie haben Macht über das Verhalten des Täters oder Sie haben keine Macht. Ein bisschen Macht über das Verhalten des Täters gibt es nicht.
Da Sie keine Macht haben, ist diese Schuldzuweisung eine glatte Lüge. Sie ist der Versuch des Täters, keine Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und so zu tun, als wäre er von seinem Opfer abhängig. Das Gegenteil ist die Wahrheit.

Appell: Natürlich will der Täter, dass Sie sich unterwerfen. Er will Ihnen Schuldgefühle machen und darüber Ihr Verhalten manipulieren.

Gefühle: Wie immer muss der Täter Angst haben, dass Sie sich ernsthaft wehren und seine Lügen entlarven. Natürlich ist er wütend, dass er nicht machen kann, was er will. Allerdings hat er kein Recht über Sie zu bestimmen und insofern ist seine Wut der gefährliche Ausdruck seines kindischen Trotzes.

Beziehung: Der Täter spielt Ihnen vor, sein Verhalten wäre zwangsweise von Ihrem Verhalten abhängig. Das ist eine Lüge. Der Täter entscheidet sich für seine Gewalthandlungen. Er hat die Wahl, Sie nicht zu verletzen, aber er entscheidet sich für seinen Vorteil. Sein Vorteil ist, dass er sich mächtig fühlt, wenn Sie sich ihm unterwerfen und tun, was er sagt. Darum geht es, um seine Gefühle.

Um sich selber stark zu machen, können Sie in Gedanken üben, auf diese Lüge zu reagieren (Mentales Traning, Giftige Gedanken):

Sachebene: Das stimmt nicht!!! Das ist eine Lüge!

Appell: Ich habe das Recht, selbst zu entscheiden, was ich tun will. Wenn ich will, dann gehe ich zur Polizei und zeige Dich an.

Gefühle: Du hast guten Grund, Angst vor mir zu haben. Du lügst und begehst Verbrechen. Du hast keinen echten Grund wütend zu sein. Mach es selbst, was Du von mir willst.

Beziehung: Das ist eine Lüge. Ich zwinge Dich zu nichts. Ich habe Dich nicht darum gebeten, mir zu drohen oder mir zu schaden. Du bist für Dein Verhalten voll und ganz selbst verantwortlich. Du tust, wozu Du Dich entschieden hast und nicht, worum ich Dich gebeten habe.

Üben Sie im Kopf auf solche Sätze zu reagieren (Mentales Traning, Giftige Gedanken), damit Sie seine Lügen besser entlarven können. Ich hoffe sehr, dass Ihnen das irgendwann die Kraft gibt, Hilfe zu holen und sich aus diesem Spinnennetz aus Lügen zu befreien.

4SeN: Ich weiß nicht, was ich tun soll

19.01.2014 Veröffentlicht von Kommunikation 0 Kommentare

Kennen Sie die Situation? Sie haben eine Freundin oder einen Freund, die/der Probleme in ihrer/seiner Partnerschaft oder anderen Bereichen seines Lebens hat. Vielleicht hören Sie diesen Satz oder einen sehr ähnlichen Satz nicht zum ersten Mal.

Hier eine mögliche Analyse der vier Ebenen dazu:

Was soll ich tun?Je nachdem, was Sie hören oder hören wollen, können Sie antworten:

Sachebene: Das ist aber blöd oder Ich auch nicht oder Sollen wir zusammen überlegen, was Du tun kannst? oder Was hat denn in der Vergangenheit in einer ähnlichen Situation geholfen? oder Wie hast Du das beim letzten Mal gelöst? oder Wie war das beim letzten Mal?

Appell: Du kannst das und das und das machen oder Ich kann Dir da nicht helfen oder Das musst Du selbst entscheiden, ich kann doch nicht einfach etwas tun? oder Wie stellst Du Dir das vor? Meine Hilfe? oder  Ich kann Dir keine Lösung anbieten, ich habe auch keine oder  Dann wird sich nichts ändern

Gefühle: Das hört sich an, als wärst Du ziemlich überfordert oder  Ich habe den Eindruck, Du bist im Moment sehr hilflos oder  Ja, in der Situation würde ich mich auch machtlos fühlen oder  Das ist echt blöd, sich so hilflos zu fühlen oder  Das ist echt eine schwierige Situation

Beziehung: Dir fällt bestimmt noch etwas ein oder  Du schaffst das schon oder  Du kommst auch ohne mich zurecht oder  Wer könnte Dir denn helfen? oder  Wer hat dir denn in der Vergangenheit schon einmal geholfen?

 

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten zu hören und entsprechend zu antworten.

Entscheiden Sie wieder selbst, welche der Antworten die ist, die Ihnen am meisten hilft.

4SeN: Der Müll ist voll

08.01.2014 Veröffentlicht von Kommunikation 0 Kommentare

Hier das Beispiel aus dem Einführungstext noch einmal, aber ausführlicher und mit Antwortvorschlägen.

Kennen Sie die Situation? Sie kommen nach Hause, gehen in die Küche, um Ihren Partner oder Ihre Partnerin zu begrüßen und werden mit den Worten begrüßt: „Schön, dass Du da bist, Schatz, der Müll ist voll.“

Hier eine mögliche Analyse der vier Ebenen dazu:

Der Müll ist voll.Je nachdem, was Sie hören oder hören wollen, können Sie antworten:

Sachebene: Stimmt. oder  Stimmt nicht, da geht noch was rein.

Appell: Ich bring ihn gleich raus. oder  Dann bring ihn raus. oder  dann schick eines der Kinder, den Müll zu leeren. oder  Soll ich den Müll rausbringen? Kann ich noch was mitnehmen?

Gefühle: Ich hab den Eindruck, Du bist genervt. oder  Höre ich da einen leicht säuerlichen Unterton? oder  Was ist denn los?

Beziehung: Ich bringe das Geld nach Hause und Du schmeißt den Haushalt. So ist unsere Vereinbarung. oder  Ich habe den letzten Müll geleert. Heute bist Du dran. oder  Und warum schickst Du nicht die Kinder?  oder  Du tust geradeso als ob ich hier nichts tue.

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten zu hören und entsprechend zu antworten.

Entscheiden Sie selbst, welche diejenige Antwort ist, die für Sie am hilfreichsten ist.

4SeN: 4 Seiten einer Nachricht: Sie entscheiden, was Sie hören!

04.01.2014 Veröffentlicht von Kommunikation 0 Kommentare

Schulz von Thun gebührt der Dank für ein nachvollziehbares Modell menschlicher, verbaler Kommunikation.

Das Modell nannte er 4 Seiten einer Nachricht. Vier Seiten, weil er die Annahme macht, dass jeder gesprochene Satz vier Bedeutungsebenen hat.

Da gibt es den Appell, die Handlungsaufforderung. Mit jedem Satz sagen wir, dass der andere etwas tun soll. Entweder etwas Bestimmtes wie hier im Beispiel: Fahr los! Oder etwas weniger Konkretes wie: Hör mir zu! Sei aufmerksam! Viele Menschen sind darauf trainiert zu hören, was andere von ihnen wollen. Egal, ob der andere es konkret sagt oder fragt oder nur „so durch die Blume“ sagt. Daraus kann ein vorauseilender Gehorsam entstehen und der Gedanke, ständig will jemand etwas von einem. Ob das tatsächlich so ist, oder nur ein Ergebnis Ihrer „Hörgewohnheiten“ erfahren Sie nur, wenn Sie den anderen fragen, was er meint. Für den anderen kann es sehr angenehm sein, wenn Sie tun, was Sie glauben, dass der andere von Ihnen will, weil er nicht darum bitten muss, etwas für ihn zu tun.

Bitte anklicken, um das Bild zu vergrößern.

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Eine zweite Ebene ist die Beziehungsebene. Mit jedem gesprochenen Satz, so von Thun, schicken Sie eine Aussage darüber mit, wie Sie die Beziehung zum anderen wahrnehmen. Wer hat wem etwas „zu sagen“? Wer will wen zu etwas zwingen? (im Beispiel die Zeile, in der das Kästchen markiert ist) Wer sieht sich als Opfer und hilflos? (letzte Möglichkeit hier im Beispiel) Oder sehen Sie Ihr Gegenüber als gleichberechtigten Partner? (Beziehungsebene, 1. Zeile). Ideal wäre eine Kommunikation, in der wir unser Gegenüber als gleichberechtigten Partner wahrnehmen und behandeln. Auch das erfordert, dass wenn wir etwas vom anderen wollen, dass wir das konkret fragen: „Würdest Du bitte schneller fahren. Ich habe Angst, meinen Zug zu verpassen.“ Eine Frage birgt allerdings immer das Risiko in sich, dass der andere uns einen Wunsch verwehrt. Das ist sicher ein Grund, warum wir uns nur „zwischen den Zeilen“ verständigen und dann immer sagen können, „das hab ich nicht so gemeint“ oder „das habe ich dann wohl missverstanden“. Wenigstens müssen wir uns dann nicht mit der Zurückweisung auseinandersetzen.

Die dritte Ebene ist die Sachebene. Damit ist wortwörtlich gemeint, was da steht. Also hier im Beispiel, dass da vorne eine Ampel ist und dass das grüne Licht brennt. Nicht das rote Licht leuchtet oder das gelbe, sondern das grüne. Ich bin immer wieder erstaunt, wie schwer es für viele Menschen ist, gerade diese Ebene zu hören. Wir sind es so sehr gewohnt, in die Worte eines anderen „etwas hineinzuinterpretieren“, dass es uns schon gar nicht mehr auffällt. Nehmen Sie einen Satz wie „Können Sie mir sagen wie spät es ist?“. Die verbreitetste Antwort darauf ist: „7 Uhr 23“ oder welche Uhrzeit es gerade ist, wenn diese Frage gestellt wird. Dabei überspringen wir automatisch einen Teil des Gesprächs, von dem wir wissen, dass es sowieso immer gleich abläuft. Denn genau genommen, müsste das Gespräch so ablaufen:

„Können Sie mir sagen, wie spät es ist?“ (1)
„Ja.“ (2)
„Wie spät ist es denn?“ (3)
„7 Uhr 27“ (4)

Als der Gefragte, wissen wir, dass die Frage aus Zeile (3) folgen wird, wenn wir „ja“ sagen, deswegen geben wir gleich die Antwort auf diese Nachfrage, obwohl sie nicht gestellt wurde. Eine sehr verbreitete sprachliche Gewohnheit, könnte man sagen.

Schauen Sie einmal in Ihre nahen Beziehungen. Wenn Sie genau hinschauen, finden Sie eine Menge dieser Gewohnheiten, also dieser Annahme von bestimmten Interpretationen/Bedeutungen eines Satzes. Dabei lassen Sie völlig außer Acht, dass es eine „Vermutung“ von Ihnen ist, was der andere gerade meint. Wenn Sie Gewissheit haben wollen, dann fragen Sie!

Die vierte Ebene habe ich hier mal Gefühle genannt. Schulz von Thun nennt sie Selbstoffenbarung. Wann immer wir etwas sagen, sagen wir auch etwas über uns selbst aus, über unseren Zustand, unsere Gefühle. Hier im Beispiel könnte der Sprecher genervt sein, es eilig haben oder aber Angst haben, seinen Zug zu verpassen. Je nach Situation, in der dieser Satz gesagt wird.

Das Schöne an diesem Modell ist, dass jeder gesprochene Satz vier Ebenen hat, auf denen er „gemeint“ sein kann. Gleichzeitig haben Sie die Freiheit, auf welcher Ebene Sie ihn hören wollen. Wenn Sie nicht fragen wollen, welche Ebene Ihr Gegenüber meint oder Ihr Gegenüber sich unklar ausdrückt, dann können Sie Sich einfach entscheiden, welche Ebene Sie hören „wollen“! Dabei kann ich empfehlen, die Sachebene zu hören. Das ist in den meisten Fällen/Sätzen die Ebene, zu der Sie am leichtesten inneren Abstand halten können.

Was würde wohl passieren, wenn Sie ab heute nur noch auf der Sachebene hören?

Dann würde aus einem „Der Müll ist voll“ (Sachebene) kein „Bring den Müll runter!“ (Appell) werden und kein „Du kannst den Müll auch mal runterbringen“ (Vorwurf/Beziehungsebene), sondern einfach nur die Feststellung, dass der Mülleimer voll ist. Dann könnten Sie einfach sagen „Stimmt“ oder „Stimmt nicht“ und schon wäre das Gespräch beendet.
Oder aber der andere müsste sagen „Würdest Du bitte den Müll rausbringen?“, dann könnten Sie sagen „Gerne.“ oder „Ich habe gerade keine Lust.“ oder „Ja, mach ich später.“

Und wenn Sie zu denen gehören, die „durch die Blume“ mit anderen reden und sich immer wundern, warum Sie niemand versteht, dann wissen Sie jetzt, dass es daran liegt, dass der andere einfach auf einer anderen Ebene hört. Sie werden sich also in Zukunft klarer ausdrücken können, dann werden Sie auch häufiger verstanden.

Natürlich ist das Modell insofern sehr unvollkommen, da es die komplette nichtsprachliche Kommunikation vernachlässigt. Meistens geben uns Gesichtsausdruck, Körperhaltung oder die Art wie wir etwas sagen einen guten Hinweis darauf, wie ein Satz gemeint ist. Aber selbst das können wir ignorieren und entscheiden, dass wir eine andere Ebene hören wollen, weil es für uns angenehmer oder die Beziehung entspannter ist.

Hier mein Angebot an Sie:

Unten finden Sie eine Datei zum Herunterladen mit einer Vorlage für das Kommunikationsmodell. Mit dieser Vorlage können Sie selbst Sätze analysieren, zum Beispiel Sätze, die Sie immer wieder auf die Palme bringen, und sich dann in Ruhe überlegen, wie Sie auf der Sachebene darauf reagieren wollen.

Wenn Sie möchten können Sie mir über das Kontaktformular auch einzelne Sätze mit einer kurzen Schilderung der Situation, in der der Satz gesagt wurde, schicken und ich bespreche diesen Satz hier im Blog mit einem Vorschlag für eine Antwort.

Download des Übungsblattes

4SeitenNachricht_Arbeitsblatt

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