„Überwundene Angst bringt Freiheit und Verantwortung“ – Stefanie Rösch, 2013

Ihr Suchbegriff Therapie

Zentrum für Systemische Beratung und Therapie

08.07.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Traumapädagogik

zptn – Zentrum für Psychotraumatologie und Traumatherapie Niedersachsen

08.07.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Spezielle Psychotraumatherapie

IKT Institut für klärungsorientierte Traumatherapie

07.07.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Spezielle Psychotraumatherapie

ifs Institut für Familientherapie, systemische Supervision und Organisationsentwicklung

26.06.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Systemische Traumapädagogik

AFKV Ausbildungsinstitut für Klinische Verhaltenstherapie

26.06.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Spezielle Psychotraumatherapie für Kinder und Jugendliche

ZKW Fortbildungsinstitut für Kreative Leibtherapie

26.06.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Kreative Leibtherapie

iTi Integratives Traumatherapie Institut

15.06.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Spezielle Psychotraumatherapie

AVT Akademie für Verhaltenstherapie

15.06.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Spezielle Psychotraumatherapie

kbap Köln-Bonner Akademie für Psychotherapie

15.06.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Spezielle Psychotraumatherapie

Was passiert in einer Traumatherapie?

01.05.2020 Veröffentlicht von Lesestoff 0 Kommentare

Die drei wichtigsten Aufgabenbereiche in einer Traumatherapie.

Aus meiner Erfahrung gibt es drei Bereiche, denen eine erfolgreiche Traumatherapie sich widmet. (1) Eine bedrohliche Situation bewirkt eine Stressreaktion, die typische Beschwerden macht. (2) Diese Erfahrung kann unser Selbst- und Weltbild verändern. (3) Außerdem zeigt sie manchmal, dass wir zusätzliche Strategien lernen wollen, um noch besser für unsere Sicherheit zu sorgen.

Diese drei Themen sind Inhalt einer erfolgreichen Traumatherapie. Im Folgenden habe ich das noch ein wenig für Sie aufgeschlüsselt:

Wie werde ich die Erinnerungstacken los?

Das ist die Frage nach den typischen Symptomen, die durch eine traumatische Erfahrung entstehen können. Durch Erinnerungsattacken entstehen alle weiteren Beschwerden von Traumafolgestörungen, insbesondere der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Der Link führt Sie an den Beginn meiner Artikelreihe zum Thema PTBS.

Um Erinnerungsattacken loszuwerden, muss das Gehirn den Unterschied zwischen hilfreichen und ungeeigneten Warnreizen kennen. Wenn das Hirn diesen Unterschied gerlent hat, gibt es immer weniger Fehlalarme, sprich Erinnerungsattacken, sprich Flashbacks. Dadurch entsteht Freiheit.

Wie kann ich für meine Sicherheit sorgen?

Als Menschen haben wir verschiedene Grundbedürfnisse. Eines davon ist Sicherheit. Eine traumatische Erfahrung zeigt uns, dass wir nicht für unsere Sicherheit sorgen konnten. Deswegen ist es wichtig, zusätzliches Sicherheitsverhalten zu lernen. Zum einen geht es darum, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und dann Verhaltensstrategien zur Verfügung zu haben, die man anwenden kann.

Wenn man eine Gefahr rechtzeitig erkennt, kann man auch rechtzeitig darauf reagieren. Damit reduziert man das Risiko, Opfer von Gewalt zu werden. Unser bester Schutz ist unser Bauchgefühl oder unsere Intuition. In beruflichen oder anderen Situationen, in denen Menschen auf Menschen treffen, ist das rechtzeitige Erkennen der Stressreaktion beim anderen unser bester Schutz.

Angemessene Verhaltensstrategien zu lernen kann sehr schwer sein. Je mehr Gewalterfahrungen jemand gemacht hat, desto mehr neue Strategien sind zu lernen. Das braucht oft einen langen Atem. Jahre von Therapie sind keine Seltenheit. Aber es gibt immer Hoffnung. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass für jeden und jede Heilung möglich ist. Die Frage ist nur, ob Sie bereit sind, den Preis in Anstrengung, Schmerz, Mut und Durchhaltevermögen zu investieren.

Strategien, die das Risiko minimieren, Opfer von Gewalt zu werden sind zum Beispiel: Seinem Bauchgefühl vertrauen / sich selbst vertrauen / rechtzeitig weggehen / sich bekannten Tätern nicht nähern / nein sagen, wenn ich etwas nicht möchte / Hilfe bei anderen holen / die Polizei rufen / an belebte Orte flüchten / laut werden und so weiter.

Wie denke ich über die Welt?

Traumatische Erfahrungen, vor allem wiederholte, können das Selbst- und Weltbild von Betroffenen zu deren Nachteil verändern (giftige Gedanken). Hier ein paar Beispiele für hilfreiche Gedanken: (1) Wenn ich glaube, dass Gefahren zum Leben dazu gehören, tue ich mir leichter damit, mich darauf vorzubereiten. (2) Wenn ich glaube, dass ich nicht alles unter Kontrolle habe, aber das meiste in meinem Leben beeinflussen kann, dann kann ich mich auf alles vorbereiten, worauf man sich vorbereiten kann. Ich kann dann auch akzeptieren, wenn Dinge geschehen, die nicht zu verhindern waren. (3) Wenn ich davon überzeugt bin, dass ich immer die bestmögliche Entscheidung treffe, dann kann ich aus der Vergangenheit lernen, ohne in Schuldgefühlen gefangen zu sein. (4) Wenn ich weiß, dass ich allein dafür verantwortlich bin, wie ich mich fühle, was ich denke und wie ich mich verhalte, dann brauche ich keine Schuldzuweisungen mehr und bin frei. (5) Wenn ich weiß, dass ich wertvoll bin, fällt es mir leichter Hilfe zu holen und anzunehmen. (6) Wenn ich weiß, dass die meisten Menschen wohlwollend sind, dann ist es leichter einen Vertrauensvorschuss zu geben.

Es gibt viele positive Überzeugungen, die es leichter machen, auch mit negativen oder belastenden Erfahrungen umzugehen.

Eine Traumatherapie wird sich all diesen Themen widmen. Die Kunst in der Zusammenarbeit zwischen Klientin und Therapeutin besteht darin, herauszufinden, welches Thema gerade Vorrang hat. Jeder Mensch ist einzigartig und so ist auch jede Traumatherapie einzigartig.

Viel Kraft für Ihren Weg, Ihre Stefanie Rösch

Arbeitskreis Psychotraumatologie und Katathym Imaginative Psychotraumatherapie

13.02.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Thema der Weiterbildung:

spezielle Psychotraumatherapie

Katathym Imaginative Psychotraumatherapie (KIPT)

 

Zielgruppe:

approbierte Psychologische Psychotherapeuten approbierte Kinder- und Jugendlichentherapeuten
psychotherapeutisch tätige Fachärzte
Pädagogen

IVT-Kurpfalz Institut für Verhaltenstherapie gGmbH

13.02.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Thema der Weiterbildung:

spezielle Psychotraumatherapie

 

Zielgruppe:

Psychologische und ärztliche PsychotherapeutInnen sowie psychologische PsychotherapeutInnen in fortgeschrittener Ausbildung und AssistenzärztInnen ab dem 3. Weiter­bildungsjahr zum Facharzt.

VL Villa Lindenfels Institut für systemische Therapie und Traumatherapie

05.02.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Thema der Weiterbildung:

spezielle Psychotraumatherapie

Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung

 

Zielgruppe:

Abgeschlossene Berufsausbildung in einem sozialadministrativen, erzieherischen oder pflegerischen Beruf oder (Fach-)Hochschulabschluss im Humanwissenschaftlichen Bereich, sowie mindestens 3-jährige Berufserfahrung (incl. Praktika oder Anerkennungsjahr). Aktuell Berufstätigkeit im Bereich Pädagogik und / oder Beratung.

DGVT Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V.

05.02.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Thema der Weiterbildung:

spezielle Psychotraumatherapie für Kinder und Jugendliche

EMDR-Fortbildung

 

Zielgruppe:

approbierte Psychologische Psychotherapeuten
approbierte Kinder- und Jugendlichentherapeuten
psychotherapeutisch tätige Fachärzte

FAwP Freiburger Akademie für wissenschaftliche Psychotherapie GbR

05.02.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Thema der Weiterbildung:

spezielle Psychotraumatherapie

EMDR

 

Zielgruppe:

Psychologische und ärztliche PsychotherapeutInnen sowie psychologische PsychotherapeutInnen in fortgeschrittener Ausbildung und AssistenzärztInnen ab dem 3. Weiter­bildungsjahr zum Facharzt.

CIP Akademie, Zentrum für Integrative Psychotherapie Cip GmbH

05.02.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Thema der Weiterbildung:

spezielle Psychotraumatherapie

 

Zielgruppe:

approbierte bzw. in der Ausbildung fortgeschrittene Psychologische und Ärztliche Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen.

Ludwig-Maximilians-Universität München, Department Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie

05.02.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Thema der Weiterbildung:

spezielle Psychotraumatherapie

 

Zielgruppe:

approbierte bzw. in der Ausbildung fortgeschrittene Psychologische und Ärztliche Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen.

MIT -Münchner Institut für TraumaTherapie und TraumaAmbulan

05.02.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Thema der Weiterbildung:

spezielle Psychotraumatherapie

 

Zielgruppe:

Mitarbeiter in psychosozialen, medizinischen und pädagogischen Berufen

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Klinikum Nürnberg Nord

27.01.2020 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Therapie

17.08.2017 Veröffentlicht von 0 Kommentare

Therapie.

Durch die Arbeit mit meinen Klienten durfte ich so viel mehr lernen als in jeder Fortbildung, die ich besuchte. Über die Zeit hinweg entwickelte ich das ursprüngliche Stressmodell weiter und stelle immer wieder fest, dass es sich verfeinert, konkreter und genauer wird. Das erlaubt es mir, meinen Klienten und Seminarteilnehmern zu erklären, warum sie die typischen Traumasymptome haben und auch, was sie dagegen unternehmen können. Es ist mir wichtig, jeden da abzuholen, wo er oder sie gerade steht. Ich möchte jeden einzelnen zum Experten für die Vorgänge in seinem Hirn und Körper zu machen. Wenn wir wissen, warum etwas so ist wie es ist, dann können wir daraus ableiten wie wir es ändern können. Ich bin davon überzeugt, dass die meisten meiner Klienten davon berichten können.

Deswegen stelle ich dieses Wissen auch in meinem Blog zur Verfügung. Wir sollten alle so viel wie möglich über uns wissen. Das ist der erste Schritt zu einem gesunden, unbeschwerten und freien Leben.

Zu meinem Werdegang

Seit 1998 arbeite ich als Notfallpsychologin und Traumatherapeutin.

Während meines Praktikums in Tucson, Arizona 1994/1995 durfte ich eine Kriseninterventionsausbildung machen. Nach erfolgreichem Abschluss meines Psychologiestudiums in Konstanz mit dem Diplom in Psychologie in 1998 folgten Fortbildungen in Notfallpsychologie, Traumadiagnostik, Debriefing, Defusing, Narrativer Expositionstherapie (NET), sowie Schematherapie.

Ergänzen durfte ich mein Wissen um eine Fortbildung in der Begutachtung psychisch reaktiver Traumafolgen im sozialen Entschädigungsrecht.

Aufgrund dieser Ausbildung und meines intensiven Literaturstudiums arbeite ich vorwiegend kognitiv verhaltenstherapeutisch ergänzt um die gängigen Traumatherapietechniken wie ich sie auch in meinem Blog beschreibe.

Zum Thema Glaube

2017 absolvierte ich eine Ausbildung zur Prädikantin in der evangelischen Landeskirche von Baden.

Mein Glaube gibt mir Kraft für meine Arbeit. Ich habe die klare Haltung, dass jeder glauben darf, was er möchte. Das ist für mich Ausdruck meines Glaubens: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Das bedeutet für mich, den anderen voll und ganz so anzunehmen wie er ist und ihn auf seinem Weg und so wie er es für gut befindet zu begleiten. Dadurch entsteht persönliche Freiheit. Danach strebe ich. Dabei geht es darum, meinen Glauben zu leben und nicht, ihn anderen nahe zu bringen oder gar aufzuzwingen. Das wäre keine Nächstenliebe.

Glaube gehört auf die eine oder andere Art zum Menschen dazu. Gerade traumatische Erfahrungen können auch Glaubenskrisen auslösen, denen ich mich als Psychotherapeutin nicht entziehen möchte. Deswegen gibt es auch ein Seminar zu diesem Thema. Allerdings bestimmt zu jedem Zeitpunkt die Klientin oder der Klient, inwieweit auch der Glaube zum Thema in unserer Arbeit wird.

Und jetzt noch ein paar Informationen zum Formalen:

Am 26.11.1998 erhielt ich die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde im Gebiet der Psychotherapie nach § 1 Abs. 1 des Heilpraktikergesetzes. Ich habe keine Approbation erworben und kann entsprechend nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen. Das heißt, ich kann nur Selbstzahler begleiten.

Ich führe keine Warteliste und kann nur wenige Therapieplätze anbieten, einfach, weil mir meine Lehr- und Trainingstätigkeit genauso sehr am Herzen liegt wie die persönliche Begegnung mit dem einzelnen Menschen.

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